Tag 8: Lonquimay

Posted by on 8. Dezember 2012

Strahlend blauer Himmel, ca.23° je nach Höhenmetern

Der Plan war, heute auf den Vulkan Lonquimay zu steigen. Allerdings hat es zwei Tage zuvor noch geschneit, so dass wir uns nicht sicher waren, ob das auch wirklich klappen wird.

Vor dem Aufstieg sind wir ins Café Augsburg, welches meiner Tante Lilo gehört, um zu frühstücken. Das kleine Café liegt in der Nähe von Malalcahuello. Lilo war sehr gerührt uns zu sehen. Es war eine tolle Überraschung. Sie hat uns Rühreier zubereitet und wir haben ein bisschen gequatscht über alle Familienmitglieder. Nach einer Stunde sind wir dann weiter zum Vulkan gefahren.

Mit unserem 4×4 Pick up konnten wir die ungepflasterte Lava Schotterstraße relativ weit nach oben fahren. Unterwegs haben wir auch ein paar Leute aufgesammelt, die auf der Ladefläche mitgefahren sind. Schließlich hat uns Schnee vor der Weiterfahrt behindert. Also ging es die letzten Meter zu Fuß. Der Ausblick war grandios, ohne einer Wolke am Himmel.

Es stellte sich heraus, das einer unserer Mitfahrer ein Hotelbesitzer und Tourveranstalter aus Villsrica ist. Er konnte uns sehr viele interessante Dinge zu der Umgebung und den Vulkanen erzählen. Auch ein deutsches Paar hat sich mit ihrem „normalen“ Mietauto bis fast zum Ende der Straße getraut und sind das letzte Stück noch mit uns mitfahren.

Nach ca. 1 Stunde sind wir dann zurück zum Auto und Juan , der Reiseleiter hat und angeboten ihm hinterher zu fahren. Das war super. Er hat an allen interessanten Aussichtspunkten angehalten, damit wir Fotos schießen können. Die Araukarienwälder sind der Wahnsinn… eine wirklich beeindruckende Landschaft.

Über die Nebenstraße sind wir also im kleinen Ort Lonquimay angekommen. Nachdem wir vollgetankt haben, haben wir sich tatsächlich nochmal die zwei Deutschen von vorher, die übrigens auch in unserem Hotel gewohnt haben getroffen….mit einer Reifenpanne. Wir hatten natürlich alles Werkzeug in unserem Auto und konnten fix das Problem lösen. Glücklicherweise hatten Sie einen Ersatzreifen im Mietwagen.

Don Juan hat uns dann noch ein Restaurant empfohlen, und dann haben wir uns gleich noch für den nächsten Tag um 10 Uhr verabredet. Er hat uns gefragt, ob wir auf eine Tour über Nebenstraßen nach Villarica mitkommen möchten… Da haben wir natürlich gleich zugesagt.

Nach dem Essen sind wie dann spaßeshalber einfach ein bisschen dem Bio-Bio Fluss Richtung Norden gefolgt. Eindrucksvolle Landschaft…. Bilder folgen.

Zum Abendessen gab es Schweinebraten mit Spätzle in der Andenrose.

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