Morgens sind wir mit dem Taxi für 13.000 Pesos zum Flughafen gefahren. Ein Transfer wäre tatsächlich nicht günstiger gekommen. Um 9:30 war der Abflug zur Osterinsel. Vorher musste ich mich am Flughafen allerdings noch etwas aufregen, weil die Dame hinter dem Schalter Andy und mich in komplett unterschiedliche Sitzreihen gesetzt hat, mit dem Argument, der Flug sei voll. So ein Blödsinn… Wir waren 3 Stunden vor Abflug am Check In… da waren wir bestimmt nicht die letzten beim Einchecken. Also, nach dem Motto: Glaub in Chile niemals dem Ersten der dir eine Antwort gibt, was ich von meinem Onkel Talo gelernt habe, und nach ein paar schwierigen Diskussionen auf English und Spanisch, saßen wir am Ende zusammen und zusätzlich noch am Notausgang…perfekt.
Der Flughafen auf der Osterinsel ist so klein, das man direkt vom Flugzeug in die Empfangshalle zu Fuß geht. Nachdem wir unsere Rucksäcke bekommen haben, wurden wir von Steve mit einer Blumenkette empfangen. Er hat uns mit seiner Camioneta den Ort gezeigt und uns schließlich in die Unterkunft gefahren. Das Zimmer hat rote Bodenfliesen, und ein hübsch eingerichtetes Badezimmer. Die Eigentümer sind nett und bieten alle paar Stunden ihre Hilfe an und fragen nach dem werten befinden.
Nach einem Spaziergang durch das aus gefühlten fünf Straßen bestehende Dörfchen, haben wie versucht per Anhalter nach Orongo zu fahren. Tatsächlich hat uns eine junge Mutter mit ihrem Kind mit genommen. Der Vulkansee hatte viele mit Gras, bewachsene kleine Inseln. Baden konnte man dort nicht. Es gab auch einen Wanderweg, aber es war so windig und staubig, dass wir uns entschlossen haben mit vier Frauen aus Tahiti zu sechst im Auto wieder ins Dorf zu fahren. Ich saß vorne auf dem Schoß von Andy und habe meine Füße aus dem Fenster gestreckt.
Abends haben wir uns dann den spektakulären Sonnenuntergang in Tahai angeschaut. Nur 5 Minuten von unserer Unterkunft entfernt. Leider waren ein paar Wolken am Himmel…

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