Tag 16: Castro und zurück in den Norden

Castro, bewölkt, ab und zu mal Sonne, um die 15°

Heute morgen war das Wetter nach dem Frühstück etwas besser. Allerdings haben wir uns schon entschlossen wieder gen Norden zu fahren, da die Fähren hier im Süden noch zu selten fahren und das Wetter einfach wirklich schlecht ist. Also sind wir mir einem Zwischenstopp, der Markt von Dalcahue wieder nach Puerto Octay gefahren.

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In Puerto Varas haben wir auch nochmal angehalten und sind wieder ein bisschen durch die Stadt geschlendert…

Am nächsten Morgen hat es leider wieder geregnet, mit weiteren schlechten Aussichten bis 27.12. Das war für uns der Grund weiter in den Norden zu fahren.

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Tag 15: Von wegen besseres Wetter… Castro

Ancud, Regen, 15°

Oh jeee… Heute Nacht hat es mal so richtig geregnet. Am morgen war es trocken und wir wollten an die Küste, um Pinguine zu sehen. Als wir dort ankamen, war allerdings ziemlich rauher Seegang und es hat auch wieder angefangen zu regnen… Daher haben wir den Plan auch wieder verworfen.

Dann haben wir uns auf den Weg nach Castro gemacht. Die Ruta 5 wird gerade repariert, so dass die Fahrt auch etwas länger als geplant gedauert hat. Angekommen in Castro war das geplante Hostel ausgebucht,  aber fast nebenan  fand sich auch noch eine Übernachtungsmöglichkeit.

Wir wohnen in einem der sogenannten Palafino Häuser. Das sind Häuser auf Stelzen. Es ist sehr gemütlich hier… Wichtig bei dem schlechten Wetter….

Castro ist eine nette Ortschaft mit einer Kathedrale, die wohl vor Kurzem gelb/lila angestrichen wurde… wer auch immer auf diese Idee gekommen ist…

Wir haben am Fischmarkt gegessen und sitzen jetzt wieder gemütlich im Hotel, mit der Hoffnung auf besseres Wetter…

Da die Schiffe von Chiloe nach Chaiten nur 2x die Woche verkehren, werden wir uns morgen doch wieder auf den Weg nach  Norden machen… Mit nochmaligem Zwischenstopp im „Zapato Amarillo“ zum leckeren Abendessen 🙂

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Hasta manana….

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Tag 14: Die Fahrt ins schlechte Wetter….nach Ancud

Puerto Octay, Anfangs sonnig, dann Regen, um die 16°

Nach einem ausgiebigen Frühstück haben wir uns auf den Weg nach Frutillar gemacht. Das Wetter hat noch einigermaßen gehalten. Wir haben das Museum besucht, welches die Geschichte der ersten Einwanderer erzählt und danach noch einen obligatorischen Kuchen gegessen.
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Auf der Fahrt Richtung Chiloe wurde das Wetter immer schlechter. Als wir in Ancud ankamen hat es phasenweise aufgehört zu regnen, aber es war komplett bewölkt. Wir sind etwas durch die Stadt gelaufen, die in der Vergangenheit bestimmt bessere Zeiten gesehen hat.
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Das Essen in einem der vielen Fischrestaurants war sehr lecker. Danach sind wir mit dem Auto noch auf die vorgelagerte Halbinsel, aber die Aussicht war auch sehr trüb… Mal schauen, vielleicht wirds morgen besser…

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Tag 13: Lago Llanquihue

Puerto Octay, stark bewölkt, gefühlte 14° Grad im Schatten

Heute sind wir in Richtung Vulkan „Osorno“ aufgebrochen. Unterwegs gab es den Wasserfall „La Cascada“ zu bewundern. Ca. 30 Meter hoch, mit einer 20 minütigen Wanderung.

Danach ging es weiter auf den Vulkan. Wir hatten rießen Glück, den die Wolken vom Norden trafen auf die Wolken vom Süden und somit blieb genau eine „Blaue Himmel Lücke“ dazwischen. Groß genug für tolle Fotos.

Wir haben den Sessellift bis zur Bergstation genommen und sind dabei schon vom Wind fast eingefroren… Oben angekommen haben wir und erstmal auf den schwarzen Lavaboden gesetzt, um und aufzuwärmen. Die schwarzen Steine waren von dem bisschen Sonne gut aufgeheizt. Ein paar Fotos später sind wir wieder ins Tal und weitet Richtung Petruhue und den Wasserfällen von Petruhue. Diese waren wirklich toll. Die Farbe vom Wasser war schon türkis grün.

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Petruhue braucht man nicht zu sehen. Es besteht eigentlich nur aus einem Hotel, einem Kreisverkehr und einem Supermarkt. Der Strand am Lago „Todos los Santos“ hingegen war schön und weitläufig.

Auf dem Weg nach Puerto Varas haben wir dann noch auf einen leckeren Kuchen und einen Kaffee angehalten. Das kleine Kaffee hatte richtig tollen Flair.

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Puerto Varas entpuppte sich als nette Kleinstadt. Wir sind ein bisschen durch die Straßen geschlendert, bis wir uns schließlich auf den Weg zurück nach Puerto Octay gemacht haben.

Zum Abendessen gab es eine Mischung aus Fleisch, Patatas Bravas und einer Mangold Quiche….seeeehr lecker.

Morgen gehts Richtung Chiloe.

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Tag 12: Fahrt von Villarrica nach Puerto Octay

Villarica, bewölkt, ca. 18°

Bevor wir weiter in den Süden gefahren sind, haben wir uns nochmal das Städtchen Pucon angeschaut. Es war allerdings touristischer als erwartet… ein Event Anbieter neben dem anderen… und wenn es kein Eventanbieter war, dann ein Restaurant. Also sind wir nach einer Stunde los Richtung Puerto Varas.

Einen kurzen Zwischenstopp haben wir in Lincon Ray gemacht, um nochmal 4 der leckeren Empanadas  zu kaufen. Dann ging es weiter Richtung Pangipulli, mit Zwischenstop in Calafquen.

Dann sind wir auf die Ruta 5 (Autobahn) Richtung Osorno. Inzwischen war es schon 6 Uhr, so dass wir uns entschieden haben in Puerto Octay zu bleiben, statt nach Puerto Varas zu fahren.

Wir sind in einem super kleinen Hostal untergebracht, mit eigener Holzhütte und Holzofen im Zimmer. Das Hostal heißt „Zabato amarillo“.

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Zum Essen gab es eine leckere Cazuela (Suppe mit Gemüse und Fleisch). Danach haben wir und noch gut mit einem amerikanischen Pärchen unterhalten und damit war der Tag auch schon gelaufen.

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Tag 11: Wandern im Huerquehue Park

Gleich in der Früh ging es Richtung Huerquehue Park. Wir hatten zwei deutsche Touristen in der Herberge kennengelernt, die ohne Spanischkenntnisse und ohne Mietauto unterwegs waren… Nicht die besten Voraussetzungen für Chile. Die beiden haben wir dann auf unsere heutige Tour eingeladen.

Im Park haben wir ca. 700 Höhenmeter hinter uns gebracht und die Seen Lago Chico, Lago Verde und Lago Torro angeschaut. Nach 6 Stunden sind wir in einer wirklich schönen kanadischen Hütte auf einen Kaffee eingekehrt.

Zurück in Villarrica gab es dann zur Belohnung noch einen Pisco Sour, einen frisch gepressten Saft und einen Completo. Klaus und Anke waren total begeistert von der Tour.  Ohne Auto ist so eine Tour wirklich schwer durchzuführen.

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Tag 10: Villarrica – Termas Geometricas

Villarica, bewölkt, 23°

Heute waren wie bei den Termas Geometricas zum Entspannen…und es war phänomenal. Hier der Link zur Route:

https://maps.google.com/maps/ms?msa=0&msid=214441927858278530979.0004d08942f1a75bb756a

Vorher haben wir uns noch den Strand von Lincon Ray angesehen und uns mit Empanadas eingedeckt. Auf der Fahrt zu den Themen kamen wir an dem Lavafeld vom Ausbruch des Vulkans Villarica im Jahre 1971 vorbei… Sehr imposant.

Die Anfahrt zu den Themen geht über eine 17km lange Schotterpiste. Die Therme besteht aus ca. 24 heißen Becken die über rote Holzstege miteinander verbunden sind. Das Rot bildet einen sehr harmonischen Kontrast zum Grün der Vegetation. Landschaftlich sind die Becken eingebettet in einer Schlucht mit der natürlichen, chilenischen Vegetation. Wir saßen tatsächlich gute 3 Stunden am Stück im Wasser.

Ich sag nur… leckeres Essen, gutes Wetter, heiße Quellen… Was will man mehr…

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Tag 9: Fahrt nach Villarica

Strahlend blauer Himmel, 25° je nach Höhe

So…. Jetzt komme ich mal dazu den Artikel zu diesem Tag zu schreiben… Übernachtet haben wir in der Andenrose und haben erst mal ausgiebig gefrühstückt. Um 10 Uhr hatten wir uns mit Don Juan verabredet, VB vor dem Hostal Rotundra. Wir waren pünktlich dort, Juan ist um 10 Minuten nach angekommen. Er hat uns vergessen, war schon 15 Minuten unterwegs, dann sind wir ihm wieder eingefallen und er ist extra nochmal umgedreht, um uns zu holen.

Wir sind also nochmal durch den Tunnel von Lonquimay, dann weiter in den Nationalpark Lago Gualletue. Der Nationalpark liegt an der Grenze zu Argentinien. Dort gibt es ein Hochplateau namens „Baseo Mahuillo“. Von dort oben hat man einen 360° Panorama Blick auf 9 Vulkane… Ganz ehrlich, ich hätte nicht gedacht, das es unser auto auf diese Anhöhe schafft… Aber mit Vierradantrieb geht echt einiges.

Der Ausblick war immens.. die Fotos können das gar nicht darstellen. Zuhause muss ich mal ein Panoramabild basteln.

Die Abfahrt vom Berg war spannender als die Auffahrt… Ich hatte voll die Schweißhände, weil es so steil bergab ging.

Als nächstes sind wir dann noch kurz nach  zu einem Aussichtspunkt am See, dann ging es weiter zum Lago Icalma. Dort konnten wir sogar kurz im See baden, aber er war wirklich noch sehr kalt. Nach einem kleinen Snack sind wie dann weitergefahren, vorbei am Nationalpark China Muerta zu den Wasserfällen in Melipeuco. Die waren auf alle Fälle serhenswert.

Weiter ging es nach Cunco, wo uns der Freund von Don Juan‘ Herman, auf einen Sandwich eingeladen hat. Wir hatten und erst über legt in Cunco zu bleiben, sind aber dann doch noch mit Juan weiter bis zu seinem Hostel in Villarrica gefahren und haben uns dort für 3 Nächte einquartiert.

An dem Tag haben wir ca. 180 km Schotterpiste hinter uns gelassen, haben wirklich nette Leute kennengelernt, hatten perfektes Wetter und wissen jetzt was unsere Camioneta, der Pick up truck, alles leisten kann. 🙂

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Tag 8: Lonquimay

Strahlend blauer Himmel, ca.23° je nach Höhenmetern

Der Plan war, heute auf den Vulkan Lonquimay zu steigen. Allerdings hat es zwei Tage zuvor noch geschneit, so dass wir uns nicht sicher waren, ob das auch wirklich klappen wird.

Vor dem Aufstieg sind wir ins Café Augsburg, welches meiner Tante Lilo gehört, um zu frühstücken. Das kleine Café liegt in der Nähe von Malalcahuello. Lilo war sehr gerührt uns zu sehen. Es war eine tolle Überraschung. Sie hat uns Rühreier zubereitet und wir haben ein bisschen gequatscht über alle Familienmitglieder. Nach einer Stunde sind wir dann weiter zum Vulkan gefahren.

Mit unserem 4×4 Pick up konnten wir die ungepflasterte Lava Schotterstraße relativ weit nach oben fahren. Unterwegs haben wir auch ein paar Leute aufgesammelt, die auf der Ladefläche mitgefahren sind. Schließlich hat uns Schnee vor der Weiterfahrt behindert. Also ging es die letzten Meter zu Fuß. Der Ausblick war grandios, ohne einer Wolke am Himmel.

Es stellte sich heraus, das einer unserer Mitfahrer ein Hotelbesitzer und Tourveranstalter aus Villsrica ist. Er konnte uns sehr viele interessante Dinge zu der Umgebung und den Vulkanen erzählen. Auch ein deutsches Paar hat sich mit ihrem „normalen“ Mietauto bis fast zum Ende der Straße getraut und sind das letzte Stück noch mit uns mitfahren.

Nach ca. 1 Stunde sind wir dann zurück zum Auto und Juan , der Reiseleiter hat und angeboten ihm hinterher zu fahren. Das war super. Er hat an allen interessanten Aussichtspunkten angehalten, damit wir Fotos schießen können. Die Araukarienwälder sind der Wahnsinn… eine wirklich beeindruckende Landschaft.

Über die Nebenstraße sind wir also im kleinen Ort Lonquimay angekommen. Nachdem wir vollgetankt haben, haben wir sich tatsächlich nochmal die zwei Deutschen von vorher, die übrigens auch in unserem Hotel gewohnt haben getroffen….mit einer Reifenpanne. Wir hatten natürlich alles Werkzeug in unserem Auto und konnten fix das Problem lösen. Glücklicherweise hatten Sie einen Ersatzreifen im Mietwagen.

Don Juan hat uns dann noch ein Restaurant empfohlen, und dann haben wir uns gleich noch für den nächsten Tag um 10 Uhr verabredet. Er hat uns gefragt, ob wir auf eine Tour über Nebenstraßen nach Villarica mitkommen möchten… Da haben wir natürlich gleich zugesagt.

Nach dem Essen sind wie dann spaßeshalber einfach ein bisschen dem Bio-Bio Fluss Richtung Norden gefolgt. Eindrucksvolle Landschaft…. Bilder folgen.

Zum Abendessen gab es Schweinebraten mit Spätzle in der Andenrose.

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Tag 7: Concepcion – Curacautin

Concepcion, teilweise Wolken, 22°

Heute haben wir in der früh noch die Tochter von Elizabeth zur Schule gebracht, bevor wir ins auf den Weg Richtung Süden gemacht haben. Zuvor haben wir allerdings noch einen kurzen Frühstücksstopp bei einer guten Freundin meiner Mutter eingelegt. Sie hat uns mit einem gedeckten Tisch empfangen. Es war wirklich sehr lecker.

Anderthalb Stunden später ging es entlang dem Fluss Bio-Bio in Richtung Negrete zum kurzen Zwischenstopp beim Cousin meines Vaters. Der Cousin hat sich ebenfalls riesig gefreut uns kennen zu lernen…. Er hatte mich ja noch nie im Leben gesehen. Einen leckeren, frischen Kirschsaft später sind wir dann weiter über die Autobahn bis nach Curacautin.

Die Straßenverhältnisse hier sind echt gut und wir waren schneller in Curacautin als erwartet. Um halb neun gab es im Hotel Andenrose Abendessen. Danach wars draußen
schon dunkel, so dass der Abendspaziergang ausgefallen ist… Stattdessen konnte ich hier den Blog etwas auf Vordermann bringen…. Auch gut.

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